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Zwischenfazit: Das ist deutlich überlegen wenn man konkreten Leuten folgen möchte (u.a. mehr Zeichen, Content-Warning-System, ...). Wer dagegen mehr themen- als accountorientiert mit Hashtags ins Blaue postet, wird mit nicht wirklich glücklich werden. Dafür fehlt die "gemeinsame Weltsicht" über alle Knoten wie sie im IRC deutlich besser hergestellt wird. Abseits großer Instanzen verhungert man und auch dort sieht man nur die "lokale Welt".

· · SubwayTooter · 3 · 2 · 1
@ls Meine Sicht darauf ist, dass es nicht unbedingt ein Nachteil sein muss.

Ich bin auf meiner Instanz alleine und sehe sehr viel, immer auch wieder neue Leute, deren Beiträge von schon Bekannten geteilt werden.

Die Hashtag-Suche reicht halt nur so weit, wie Inhalte förderiert sind, aber das muss ja nicht unbedingt ein Nachteil sein. Persönlich habe ich nicht das Gefühl, dass ich bei jedem neuen Scheiß dabei sein muss, mir sind eher Kontakte wichtiger, die interessante Inhalte kurz und knapp teilen. Diesen Vorteil nennst Du ja auch.

Da ich sowieso weniger Zeit habe, als sie für alle Posts der Welt reichen würden, wächst so langsam, aber stetig ein Stream aus mich interessierenden Inhalten.

Einige hier teilten Hashtags zu der Migration von Spaniern weg von Twitter, hin zu Mastodon. Ich klicke drauf und sehe: Nichts. Aber ist es ein Nachteil? Für mich nicht. Es würde ja heißen, dass ich alle Daten der Welt verfügbar haben müsste. Dann würde die Förderation eine Quasi-Zentralisation. Man kann halt nicht alles haben, aus meiner Sicht.

@herrdoering Ich möchte auch nicht alle Posts dieser Welt lesen, aber mich interessieren bestimmte Themen, zu denen es in Summe gar nicht mal so viele, aber eben weit verstreute Toots gibt. Gerade bei Veranstaltungen wie dem sind die Toots auch ein prima Instrument, um die "Atmosphäre" des Events aufzunehmen, weil man viele verschiedene Sichtweisen kennenlernt. Wenn man nur Accounts folgt, landet man leicht in einer "Filterbubble" (bewusst in Anführungszeichen).

man braucht aber schon so eine art grundmenge an connections, um sich im fediverse wohlzufühlen. mein erster hubzilla-versuch ist daran gescheitert, dass ich dort ganz einsam und allein herumhing, alles öde leere um mich herum. dann gab es ein disapora-intermezzo, das mir einige kontakte eingebracht hat, die ich dann bei meinem zweiten hubzillaversuch als startbasis benutzt habe. insofern ist das mit dem eigenen pod/hub wohl nur dann machbar, wenn man schon connections hat.

hier spült einem halt kein algorythmus irgendwelches zeug in den stream ...
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